FAQ Bauelemente

Wir beantworten Ihre Fragen! Schicken Sie uns Ihre Frage zur Ausführung von Leistungen im Innenausbau an info@ausbaupraxis.de. Sie wird mit Antwort in die FAQ des jeweiligen Themengebiets aufgenommen - gegebenenfalls nach Rücksprache mit weiteren Profis.  

Ab wann muss ich die Barrierefreiheit in Wohngebäuden mit einplanen?

Nach §50 der Musterbauordnung müssen die Wohnungen in Gebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten barrierefrei erreichbar sein. Jeder Raum vom Wohn- und Schlafzimmer über die Küche bis zum Bad müssen danach mit dem Rollstuhl zugänglich sein. Die Umsetzung sind in den einzelnen Landesbauordnungen mitunter unterschiedlich geregelt.

Wie lagere ich die Türen vor der Montage?

Holz und Holzwerkstoffe können durch stark überhöhte Luftfeuchtigkeit oder Nässeeinwirkung aufquellen, dadurch kann es zu Oberflächenschäden und / oder eine Verformung des Türbattes / der Zarge kommen. Daher müssen Innentüren und Zargen grundsätzlich trocken gelagert werden. Die Lagerung sollte außerdem liegend auf einer ebenen Fläche erfolgen. Für Schäden, die durch unsachgemäße Lagerung entstehen übernimmt der Hersteller keine Haftung.

Halten Standardzargen auch das Gewicht einer Ganzglastür aus, etwa nach einem Austausch?

Ja, jedoch nur wenn die richtige Bandunterkonstruktion respektive das richtige Bandsystem gewählt wird. Da Ganzglastüren ein höheres Gewicht aufweisen, muss die Bandaufnahme einer stärkeren Belastung entgegenwirken. Hierzu empfiehlt sich der Einsatz eines Bandverstärkungsset.

 

Ab wann muss ich UA- statt CW-Profile für die Türöffnung einsetzen?

Grundsätzlich werden zwei Einbausituationen unterschieden:

1. Wandhöhe bis maximal 2,60 m, Türöffnungsbreite von höchstens 88,5 cm, Gewicht des Türblatts bis 40 kg: Hier können Sie die einfachen CW-Ständerprofile für die Türzargenmontage setzen. Die Ständerprofile werden an Boden- und Deckenprofil vernietet

2. Wandhöhe über 2,60 m, Türöffnungsbreite über 88,5 cm, Gewicht des Türblatts mehr als 40 kg:
Hier kommen die UA-Aussteifungsprofile zum Einsatz, die über Einsteckwinkel an Boden und Decke zu verdübeln sind. Achtung: Die UA-Profile dürfen nicht in die Bodenprofile eingestellt werden.

Wie müssen die Anschlussfugen eines Fensters innen und außen ausgeführt werden?

Die Anschlussfuge muss außen so ausgebildet werden, dass das undefinierte Eindringen von Schlagregen vermieden wird. Weiterhin muss ein Feuchteausgleich des Anschlussbereiches nach außen ermöglicht werden. Dieser Ausgleich wird sichergestellt, wenn die außenseitig eingesetzten Materialien einen niedrigen Diffusionswiderstand aufweisen oder wenn außenseitig witterungsgeschützt angeordnete Druckausgleichsöffnungen vorgesehen werden. Der Anschluss innen ist dampfdiffusiondicht auszuführen. Dauerelastisches Fugenmaterial sollte überstreichbar sein (Acryl).

Was sagt der Uw-Wert eines Fensters aus?

Der Uw-Wert ist der Dämmwert des gesamten Fensters, nur dieser Wert ist tatsächlich aussagekräftig. Er setzt sich aus dem Ug-Wert (Dämmwert des Glases) und dem Uf Wert (Dämmwert des Rahmens) zusammen. Werden Werte wie der Ug Wert isoliert angegeben, ist stets nachzufragen, was der Dämmwert des gesamten Fensters ist.

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