Glossar

Abschottung

Eine Abschottung dient der brandschutztechnischen Unterteilung von Gebäuden, Gebäudeteilen mit Trennwänden, Feuerschutzabschlüssen usw. Sie bildet Brandabschnitte und muss bei Rohrdurchführungen in andere Brandabschnitte vorhanden sein. Üblicherweise bestehen Abschottungen aus Mineralwolle-Elemente oder Gipskarton-Platten.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001  

Absorberschott

Dämmstoff-Paket aus Mineralwolle, das die Schallübertragung über Hohlräume oberhalb von Unterdecken oder unterhalb von Doppelböden im Bereich von Trennwänden reduziert.

Quelle: Bundesarbeitskreis Trockenbau (Hg.): InfoTechnik SS 1/2 Schallschutz. Begriffe, Definitionen, Erläuterungen, Anforderungen, Bonn 1994 

Akustikvlies

Rückseitig auf Deckenplatten aufkaschiertes Fasermaterial, das schalldämmende Eigenschaften besitzt. 

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung

Verfahren zum Nachweis der Verwendbarkeit von nicht geregelten Bauprodukten und Bauarten im bauaufsichtlichen Bereich.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001 

Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis

Dient als Verwendbarkeitsnachweis für Bauprodukte. Das allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis soll für Bauprodukte erteilt werden, die durch allgemein anerkannte Prüfverfahren beurteilt werden können.  

Anerkannte Regel der Technik (ARdT)

Über allen technischen Anforderungen stehender Rechtsbegriff, der im Zweifelsfall von einem Gericht auszulegen ist. Eine ARdT ist dann anzunehmen, wenn Übereinstimmung in der wissenschaftlichen Forschung besteht, Bekanntheit und Richtigkeitsüberzeugung in den einschlägig vorgebildeten, auf dem neuesten Kenntnisstand befindlichen Technikerkreisen vorhanden sind und Langzeitbewährungen in der Anwendung bestehen. Sie muss nicht unbedingt schriftlich vorliegen.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001 

Anhydrid

Anhydrid ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den chemischen Begriff Säureanhydrid. Dieser Begriff bezeichnet den Stoff, der entsteht, wenn man mittels einer chemischen Reaktion einer Säure "Wasser entzieht". Anhydrid ist nicht zu verwechseln mit Anhydrit!

Anhydrit

Anhydrit ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Kristallwasserfreie Form des Calciumsulfates CaSO4. Anhydrit ist nicht zu verwechseln mit Anhydrid.

Ansetzgips

Ansetzgips ist ein Stoffgemisch auf Gipsbasis zur Befestigung von GK-Platten als Trockenputz auf bestehenden Wänden. Durch die Beimengung bestimmter Zusätze benötigt Ansetzgips mehr Zeit als reiner Gips zum Aushärten (dadurch lässt er sich einfacher verarbeiten). Zudem besitzt er eine höhere Haftung als reiner Gips.

Aufschüsseln

Das Anheben von Plattenbelägen auf Böden über schwimmenden Zementestrichplatten. Betroffen sind die Eck und Randbereiche. Ursache ist ein Absinken der Platten, insbesondere bei Fliesen, wodurch die Randfugen ausbrechen.  

Baustoffklasse

Die Baustoffklasse dient der Einteilung von Baustoffen bezüglich ihres Brandverhaltens nach DIN 4102-1. Ihre Kennzeichnung erfolgt durch die Buchstaben A und B und durch die Ziffern 1 bis 3.

A1 = nichtbrennbarer Baustoff ohne oder mit nur sehr geringen brennbaren Bestandteilen;
A2 = nichtbrennbarer Baustoff mit geringen brennbaren Bestandteilen;
B1 = brennbarer Baustoff mit schwerentflammbaren Eigenschaften;
B2 = brennbarer Baustoff mit normalentflammbaren Eingeschaften;
B3 = brennbarer Baustoff mit leichtentflammbaren Eingenschaften (bauaufsichtlich als Baustoff nicht verwendbar). Siehe auch Feuerwiderstandsklasse.

Im Zuge der Harmonisierung europäischer Normen hat der europäische Ständige Ausschuss für das Bauwesen eine CE-Kennzeichnung erlassen, in die die deutschen Bezeichnungen wie folgt eingehen:

Die deutschen Baustoffklassen A1 und A2 entsprechen den gleichlautenden europäischen Bezeichnungen.
Die deutsche Baustoffklasse B1 wird auf europäischer Ebene in die Klassen B und C aufgeteilt.
Die deutsche Baustoffklasse B2 wird in die Klassen D und E aufgeteilt.
Die Produkte, die unter der deutschen Bezeichnung B3 nicht als Baustoffe zugelassen sind, werden zukünftig mit der Baustoffklasse F bezeichnet.

Grundlage für die Einordnung und Festlegung der Grenzwerte ist die Zeitspanne bis zum Erreichen des gefährlichen Flash-over. Produkte der Euroklasse A1, A2 und B führen nicht zum Flash-over, bei Produkten der Klassen C bis F tritt dieser jedoch früher oder später auf, bei Klasse D innerhalb von 10 Minuten und bei Klasse E sogar innerhalb von nur 2 Minuten.
 

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001 

Blower-Door-Messung

Die Blower-Door-Messung ist ein Verfahren zur Überprüfung der Luftdichtheit von Dachstühlen, Holzhäusern und Profilhäusern. Dabei wird der zu überprüfende Raum komplett abgedichtet und mit Hilfe einer Pumpe ein Unterdruck erzeugt. Dadurch wird erreicht, dass an undichten Stellen Aussenluft in das Bauteil einströmt. Mit Hilfe eines einfachen Rauchdetektors (Zigarette, Räucherstab) kann die einströmenden Luft sichtbar gemacht werden und das Leck abgedichtet werden. Das Verfahren wurde als Ergebnis zahlreichen Bauschäden im Holzbau entwickelt. Immer wieder nämlich sorgten undichte Stelle in hölzernen Bauteilen für das Eindringen von Luftfeuchtigkeit und, damit verbunden, die Beschädigung des Bauteiles. Viele Dachstühle wurden in der Vergangenheit auf diese Weise frühzeitig zu Sanierungsfällen. Der Blower-Door-Test gibt Handwerkern und Hausherren die Sicherheit, das die durchgeführten Arbeiten sachgerecht sind.

Brandweiterleitung

Die Ausbreitung von Flammen im Brandfalle aufgrund des Mitbrennens/Glimmens von ursprünglich nicht betroffenen Teilen bezeichnet man als Brandweiterleitung. Diese stellt ein hohes Gefahrenpotential dar und muss durch bauliche Maßnahmen unterbunden werden.

C3-Profil

C3- Profile sind Stahlblechprofile, die mittels einer speziellen Beschichtung gegen Rost durch Feuchte geschützt sind, und sich somit für den Ausbau von nässebeanspruchten Räumen eignen. Einen noch höheren Schutz bieten C5-Profile.

C5-Profil

C5-Profile sind Stahlblechprofile, die mittels einer speziellen Beschichtung und einer besonderen Materiallegierung gegen Rost durch Feuchte und/oder Chemikalien geschützt sind.

Calciumsilikat-Platte

Calciumsilikatplatten werden aus den chemischen Verbindungen Calcium- und Siliciumoxid (Kalkstein und Sand) hergestellt. Weitere mineralische Füllstoffe und Fasern (z.B. Zellulose) zur Armierung werden in einem Preßvorgang zu einer Platte hochverdichtet. Diese Platten dienen hauptsächlich als Bekleidung von Bauteilen mit Brandschutzanforderungen (eingeordnet in Baustoffklasse A1). Es gibt Platten mit verschiedenen Rohdichten. Diese bestimmt die Eigenschaften. So sind Biegefestigkeit und Dämmleistung von der Dichte abhängig. Alle Calciumsilikatplatten sind hoch temperaturbeständig, dauerhaft wasserfest (beständig gegen Schimmelbefall) und auch bei dauerhafter Durchfeuchtung frei von Verzug.

Calciumsulfat

Caliumsulfat ist der Name eines Salzes der Schwefelsäure, chem. Formel: CaSO4.

CW-Profil

Ein CW-Profil ist ein Ständerprofil aus Metall zur Konstruktion von nichttragenden Montagewänden (Ständerwänden) oder Decken. CW-Profile bestehen aus 0,6 mm bis 1,0 mm dicken Blechen und haben einen U-förmigen Querschnitt. Zur Aussteifung sind sie am Ende der Profilflansche abgekantet und umgebördelt. Sie werden senkrecht verbaut und dabei in UW-Profile passgenau eingestellt.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Dampfsperre

Die Dampfsperre als Bauteilschicht begrenzt oder verhindert das Eindringen von Wasserdampf infolge von Wasserdampfdiffusion in das Bauteil. Als baupraktisch dampfdicht bezeichnet man eine Baustoffschicht, deren Diffusionswiderstand sD > 1500 m ist (Dampfsperre). Ein Baustoff mit dem Diffusionswiderstand 2 m < sD < 1500 m wird als Dampfbremse bezeichnet.

Dehnungsfuge

Eine Dehnungsfuge ist eine Fuge, die der natürlichen temperaturabhängigen Volumenänderung von Bauteilen Raum gibt. Zum Beispiel bei GK-Wänden müssen ab einer bestimmten Fläche Dehnungsfugen eingesetzt werden, um Spannungen im Plattenmaterial zu verhindern.

Diffusionswiderstand

Der Diffusionswiderstand ist die Eigenschaft eines Bauteils, die Wasserdampfdiffusion zu behindern.

E-Kanal

E-Kanäle sind Kabel- oder Installationsschächte mit Bedeutung für den Brandschutz. Sie sichern bei einem von außen einwirkenden Brand den Funktionserhalt der im Inneren des Kanals verlegten Leitungen und schützen so z.B. elektrische Leitungen vor den Auswirkungen eines Umgebungsbrandes. Ein E-Kanal muss über einen bestimmten Zeitraum die Funktion der in ihm befindlichen Leitungen gewährleisten.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998  

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein gesetzliches Regelwerk zum energiesparenden Betrieb von Gebäuden. Sie führt bauliche und haustechnische Belange zusammen und hat weitreichende Auswirkungen auf die Erstellung von Neubauten und die Sanierung von Altbauten. Im Neubaubereich wird das Niedrigenergiehaus zum Standard. Ziel der EnEV ist es, das Anforderungsniveau der geltenden Wärmeschutzverordnung nochmals um 25 bis 30 Prozent anzuheben, wobei die EnEV im Wesentlichen den Primärenergiebedarf eines Neubaus begrenzt. Dieser Wert wird von der Qualität des Heizsystems und der Dichtheit des Gebäudes bestimmt und berücksichtigt Verluste des eingesetzten Energieträgers bei der Umwandlung von Primär- zu Endenergie. Aus diesem Grund ist zum Beispiel das Heizen mit Strom nur noch unter stark erhöhten Auflagen möglich. Der Bauherr muss durch Berechnungen und Dokumentationen die Einhaltung von Grenzwerten nachweisen.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001

Energiesparender Wärmeschutz

Der Mindestwärmeschutz definiert bauphysikalische und technische Mindestanforderungen zum energiesparenden Betrieb baulicher Anlagen. Darüber hinaus gehende Einsparungsvorschriften sind politisch gewollt und sind unter anderem in der Energieeinsparverordnung geregelt.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001

Entkoppelung

Unterbrechung oder Schwächung der Kopplung zwischen mehrschaligen Konstruktionen. Dadurch erreicht man eine Verbesserung der Schalldämmung.

Quelle: Entwicklungsgemeinschaft Holzbau in der DGfH (Hg.): Informationsdienst Holz. Schalldämmende Holzbalken- und Brettstapeldecken, München 1999

Fachliteratur

Fachliteratur zu allen Ausbauthemen und weiteren Bauleitungen bietet der Baufachmedien-Shop der Rudolf Müller Mediengruppe. Hier finden Sie sowohl Bücher, E-Books und DVD’s zu den verschiedensten technischen Themen als auch Sammlungen mit aktuellen Regelwerken und hilfreiche juristische Formularsammlungen.

Feuerschutzabschluss

Selbsttätig schließende Türen oder andere Abschlüsse (Tore, Klappen), die bei Bränden die Brandausweitung durch Schließen von Decken- oder Wändöffnungen verhindern.

Feuerwiderstandsfähigkeit

Fähigkeit eines Bauteils, die geforderte Funktion für eine bestimmte Brandbeanspruchung und -dauer zu erfüllen.

Quelle: Krüger, Erich W.: Konstruktiver Wärmeschutz. Niedrigenergie-Hochbaukonstruktionen, Köln 2000

Feuerwiderstandsklasse

Dient der Einteilung von Bauteilen bezüglich ihres Widerstandes gegen Brandeinwirkung. Ihre Kennzeichnung erfolgt jeweils durch einen Großbuchstaben, der das Bauteil kennzeichnet (F = tragende Wände, Stützen, Unterzüge, Decken und Treppen; T = Türe) und Zahlen (30, 60, 90, 120 und 180), die die Mindestwiderstandsdauer bei der Brandprüfung in Minuten angeben.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001

Flankenübertragung

Die Schalldämm-Eigenschaften zum Beispiel einer Wand sind nicht allein von der Wand abhängig. Der Schall wird ebenso von Bauteilen übertragen, die an diese Wand angrenzen (zum Beispiel Decke und Boden). Diese Übertragung des Schalls über Nebenwege nennt man Flankenübertragung. Mögliche Übertragungen über Rohrleitungen, Undichtigkeiten oder ähnliches werden dabei nicht mitgerechnet. Die Flankenübertragung kann theoretisch mögliche Schalldämmwerte von Bauteilen erheblich negativ beeinflussen.

Fugendeckstreifen (Gaze-Band), auch Fugenbewehrungsstreifen

Der Fugendeckstreifen ist eine Komponente der Fugenverspachtelung von Plattenstößen und Anschlüssen. In Kombination mit einem sogenannten Fugenfüller verbindet er Plattenstöße miteinander. Dabei ist das Material flexibel genug, um Wärmedehnung der Platten zu kompensieren. Der Fugendeckstreifen besteht heute in der Regel aus Glasfaser. Dieser ist leichter, reißfester und einfacher zu verarbeiten als Papier.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Fugendurchlasskoeffizienz

Der Fugendurchlasskoeffizient kennzeichnet die Luftdurchlässigkeit von Fensterfugen in m³ pro Stunde und einem Meter Fugenlänge. Dieser Wert wird bei einer Druckdifferenz von 10 Pa zwischen innen und außen ermittelt. Die von der WSV 95 geforderten Werte liegen je nach Gebäudehöhe zwischen 1,0 und 2,0 m³/(h·m·[daPa]2/3). Formelzeichen: a Einheit: m³/(h·m·[daPa]2/3)

Gebäudeklassen

Gebäude werden nach der Musterbauordnung 2002 in fünf Klassen eingeteilt. Die Einstufung erfolgt nach der Größe einzelner Nutzungseinheiten und nach den Gebäudehöhen. Gebäudeklasse 1 Freistehende Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m² und freistehende land- oder forstwirtschaftlich genutzte Gebäude. Gebäudeklasse 2 Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m². Gebäudeklasse 3 Sonstige Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m. Gebäudeklasse 4 Gebäude mit einer Höhe bis zu 13 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 m². Gebäudeklasse 5 Sonstige Gebäude einschließlich unterirdischer Gebäude.

GK-Platte

Eine GK-Platte ist eine Wandbauplatte zur trockenen Montage von Wänden oder Decken, bestehend aus einer Gipsmasse. Die Platte ist beidseitig mit verstärktem Papier verklebt. Kurzform: Gipskarton. Die Produktion von GK-Platten erfolgt in großtechnischem Maßstab. In einem kontinuierlichem Herstellungsprozess wird ein Gipsbrei auf ein durchlaufendes Papierband aufgetragen. Anschließend wird eine zweite Papierlage auf die Gipsmasse gebracht. Nach Durchlaufen eines Ofens zur Trocknung der Gipsmasse werden die Plattenstränge abschließend auf ein handhabbares Maß geschnitten.

GKB-Platte

Eine GKB-Platte ist Wandbauplatte aus Gipskarton mit feuchteabweisenden Eigenschaften. Sie ist in der Regel durch ihre grün eingefärbte Imprägnierung zu erkennen. Siehe auch GK-Platte.

GKF-Platte

Eine GKF-Platte ist eine Wandbauplatte aus Gipskarton mit feuerhemmenden Eigenschaften. Siehe auch GK-Platte.

Grundprofil

Ein Grundprofil ist ein an einer Rohdecke befestigtes Metallprofil. Mehrere Grundprofile zusammen bilden das Gerüst einer abgehängten Decke. Zur Befestigung von Deckenplatten müssen auf die Grundprofile noch Tragprofile montiert werden.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Hinterlüftung

Freibleibende Schicht von mindestens 2 cm bei der Dämmung von Dächern mit Dämmplatten. Die in dieser Schicht zirkulierende Luft wird zum Abtransport von Raumfeuchte benötigt. Die Dämmung mit Hinterlüftung ist aber gegenüber der Vollsparrendämmung (Ausnutzung der gesamten Sparrenbreite zum Einbringen von Dämmstoffen; Abtransport von Raumfeuchte über diffusionsoffene Folien) mit Nachteilen behaftet. Denn der Raum von mindestens 2 cm Höhe bleibt für eine zusätzliche Dämmung ungenutzt.

hochfeuerhemmend

Mittlere Anforderung an Bauteile gegenüber Brandeinwirkungen. Definiert in den Feuerwiderstandsklassen der DIN 4102 (F60).

Quelle: Bundesarbeitskreis Trockenbau (Hg.): InfoTechnik BS 1 Brandschutz. Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen, Berlin 2001

Hohlraumdose

Leerdose, zur Installation elektrischer Anschlüsse, die meist wandbündig eingebaut wird. Die Befestigung erfolgt mit Hilfe ausklappbarer Metalllaschen und Krallen. Beim Verschrauben werden die Krallen gegen die Rückseite der Beplankung gepreßt und bewirken einen festen Verbund der Dose mit der Beplankung.

Horizontalsperre
Horizontalsperren sind alle Abdichtungen, die das Mauerwerk gegen vom Boden aufsteigende Feuchte schützen. Sie liegen also horizontal im Mauerwerk oder werden dort nachträglich angelegt. Das kann zum Beispiel mittels Injektion von abdichtenden Stoffen oder per Mauersägeverfahren (siehe Glossareintrag) geschehen.
hygroskopisch

Die mehr oder weniger stark ausgeprägte Eigenschaft von Stoffen, Wasser aus der Umgebungsluft (Luftfeuchtigkeit) anzuziehen. Die Stoffe verdünnen sich dabei. Diese Eigenschaft macht man sich beim Einsatz der Stoffe als Trocknungsmittel zu Nutze.

I-Kanal

I-Kanäle sind Kabel- oder Installationsschächte mit Bedeutung für den Brandschutz. Sie verhindern, etwa bei einem Kabelbrand, die Brandübertragung von innen nach außen. So werden angrenzende Bauteile oder Fluchtwege vor den Auswirkungen des Brandes geschützt.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Induktionsdurchlass

Oberbegriff für Luftdurchlässe, die mittels induktiver Luftstrahlen eine turbulente Mischströmung ermöglichen.

Quelle: Krantz-TKT (Hg.): Kühl- und Heizsysteme, 1.2 Kühldecken, Aachen

Instandhaltung
Zur Instandhaltung gehören alle Maßnahmen, die den derzeitigen Zustand und Wert von Gebäuden aufrechterhalten.
Instandsetzung
Die Instandsetzung bezeichnet alle Maßnahmen zur Wiederherstellung von Gebäuden oder Bauteilen in einen funktionsfähigen und gebrauchstauglichen Zustand. Diese Maßnahmen beinhalten die Reparatur oder auch teils das Austauschen einzelner Bauteile. Die gegenwärtige Bausubstanz bleibt dabei in Form und Art weitgehend erhalten.
Jahresheizwärme(energie)bedarf

Bedarf von Gebäuden an Heizenergie pro Quadratmeter und Jahr. Dieser Wert ist in den Wärmeschutzverordnungen gesetzlich vorgeschrieben. In der WSV 95 betrug er für Neubauten im Mittel 100 kWh/(m²·a). Die nun geltende Energieeinsparverordung verschärft die Anforderungen der WSV 95 nochmals um circa 20 - 30 %. Damit wird für Neubauten das Niedrigenergiehaus zum Standard. Formelzeichen: Qh Einheit: kWh/(m²·a)

Quelle: Krüger, Erich W.: Konstruktiver Wärmeschutz. Niedrigenergie-Hochbaukonstruktionen, Köln 2000

Kernsanierung
Die Kernsanierung bezeichnet alle Maßnahmen zur vollständigen Wiederherstellung der Bausubstanz eines bestehenden Gebäudes. Die betreffende Immobilie wird häufig bis auf die tragenden Elemente (wie etwa tragende Wände und Decken, Fundamente) zurückgebaut.
Konsollast

Nach DIN 4103 Teil 1 müssen Trennwände mit Ausnahme von durchscheinenden Wänden und Wandteilen so ausgebildet sein, dass sich "leichte" Konsollasten (z.B. leichte Buchregale und Wandschränke), deren Wert 0,4 kN/m Wandlänge nicht übersteigt und bei denen die vertikale Wirkungslinie nicht mehr als 0,3 m von der Wandoberfläche verläuft, an jeder Stelle der Wand unmittelbar in geeigneter Befestigungart anbringen lassen. Eine Konsollast ist eine waagerecht zur Ständerwandebene eingebrachte Last. Die örtliche Einleitung kann direkt durch die Beplankung, die Ständer oder eine Hilfskonstruktion erfolgen. Sanitärarmaturen (Waschbecken, Hänge-WC) verursachen ebenfalls Konsollasten.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Konterlattung

Eine Konterlattung, auch als Traglattung bezeichnet, ist ein Bestandteil der Unterkonstruktion, die im 90°-Versatz auf die Grundlattung aufgebracht ist.

Kühlinsel

Kühlinseln sind aktive Kühlelemente, die in eine abgehängte Unterdecke aus Metall-, oder Gipskartonplatten niveaugleich in einem ausgewählten Flächenstück integriert sind. Das heißt, dass diese Decke nicht flächig kühlt, sondern nur in bestimmten Bereichen.

Lastansatz

Der Lastansatz ist derjenige Punkt bei einer Decken- oder Wandkonstruktion, bei der eingetragene Lasten angreifen. Je nach Höhe der angreifenden Last müssen in diesem Bereich der Konstruktion Verstärkungen (z.B. in Form stärkerer Profile) verbaut sein.

Lattenrost

Ein Lattenrost ist eine Unterkonstruktion bestehend aus einer Grundlattung (die am Untergrund befestigte Lattung) und einer Traglattung (an der die Deckenplatten befestigt werden).

Leitungsanlagenrichtlinie

Regelt die Verlegung von elektrischen Leitungen und Rohrleitungsanlagen unter Brandschutzaspekten.

Luftschalldämmung

Trifft Luftschall auf feste Körper, wird an deren Oberfläche ein Teil der ankommenden Schallenergie reflektiert, ein weiterer Teil im festen Körper (z.B. Bauteil) weitergeleitet und zum Teil in Wärmeenergie umgewandelt. Bei einschaligen Bauteilen ist die Luftschalldämmung von allem durch die Masse/Fläche bestimmt. Schwere, biegesteife Bauteile besitzen große Dämmeigenschaften. Bei zweischaligen Bauteilen ergibt sich wegen doppelter Reflexion eine höhere Luftschalldämmung.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001

Lüftung

Unter Lüftung versteht man Maßnahme zur Erneuerung der Raumluft. Die richtige Lüftung von Räumen ist eine der unabdingbaren Voraussetzung für die Gesundheit der Bewohner. In Büroräumen ersetzt die technische Entlüftung das Öffnen der Fenster. Gegenüber der Fensterlüftung hat die technische Lüftung den Vorteil, dass sie deren hohen Heizenergieverlust vermeidet. Im privaten Wohnungsbau kommt der sachgerechten Lüftung neben dem Austausch der Raumluft auch noch die Funktion der Vermeidung von Schimmelpilzen im Gebäude zu. In Passivhäusern, sogenannten "0-Liter-Häusern", stehen Architekten und Bauherrn deshalb vor der Aufgabe, die Raumluft auszutauschen, die darin gespeicherte Wärme allerdings zurückzugewinnen. Dies lässt sich allerdings nicht mehr durch Fensterlüftung, sondern nur noch mit einer automatisch gesteuerten Lüftungsanlage bewerkstelligen.

Mauersägeverfahren
Beim Mauersägeverfahren wird die Mauer in der Horizontalen aufgeschnitten, während die Statik solange in geeigneter Form sichergestellt wird. Dann wird eine Abdichtung (meist in Form einer Bahn) eingelegt.
Modernisierung
Bei einer Modernisierung werden nicht mehr zeitgemäße Gebäude bzw. Bauteile auf den aktuell geforderten "Soll-Zustand" gebracht. Dies trifft beispielsweise den  Wärme-, Feuchte-, Schall- oder Brandschutz.
Musterbauordnung

Die Bauminister der Länder (ARGEBAU) erarbeiten in einer Kommission die Musterbauordnung. Sie besitzt keine Gesetzeskraft und ist eine Vorlage, nach der die 16 Bundesländer ihre jeweilige Landesbauordnung ausrichten. Sie ist für Baupraktiker ohne Bedeutung; sie dient lediglich der Harmonisierung des Baurechtes in den Bundesländern.

Noniusklammer

Ein Direktabhänger ist ein gebogenes Blech aus beschichtetem oder unbeschichtetem Stahl. Es dient zur direkten Montage (d.h. ohne Grundprofil) einer Metallprofil-Unterkonstruktion im Deckenbereich. Eingesetzt werden Noniusklammern für die Befestigung der Unterkonstruktion an eine Betondecke.

Norm-Trittschallpegel Ln

Der Norm-Trittschallpegel ersetzt das früher übliche Trittschallschutzmaß TSM und gibt das Maß des Trittschallschutzes von gebrauchsfertigen Decken und Treppenkonstruktionen an. Im Gegensatz zu den bisher üblichen Oktavschritten wird der bewertete Norm-Trittschallpegel in Terzschritten gemessen. Um jedoch die Schalldämmung von Bauteilen durch einen einzigen Zahlenwert, einen Mittelwert, zu charakterisieren, werden die Meßergebnisse bei verschiedenen Frequenzen gegen eine Bezugskurve angetragen. Daraus ergibt sich der bewertete Norm-Trittschallpegel Ln, w. Diese Bedingungen gelten jedoch nur im Labor. Erfolgt die Messung mit bauüblichen Nebenwegen, wie dies meist der Fall ist, so wird der Norm-Trittschallpegel mit L'n bezeichnet. Formelzeichen: Ln,w Einheit: Dezibel (dB)

Passivhaus

Ein Gebäude, in welchem ein komfortables Innenklima ohne aktives Heizungs- und Klimatisierungssystem erreicht werden kann. Voraussetzung hierfür ist ein Jahresheizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/(m²·a). Die Wärmerückgewinnung der Raumluft und die Regulierung der Raumluftqualität mittels einer Lüftungsanlage sind dabei zwingend notwendig.

Raumlufttemperatur

Nach DIN EN 832 ist die Raumlufttemperatur diejenige Solltemperatur in einem beheizten Raum, die als Berechnungstemperatur für weitere Planungen gefordert ist.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001

Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit ist eine grundlegende bauphysikalische Größe zur Ermittlung des Energiebedarfs von Gebäuden. Der "Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit" entsteht durch Zuschläge auf den Messwert der Wärmeleitfähigkeit für den Einfluss der Temperatur, des Feuchtgehalts, der Rohdichte und der Alterung eines eingesetzten Baustoffs. Die zur Ermittlung des Rechenwerts der Wärmeleitfähigkeit nötigen Korrekturzahlen sind in DIN 4108-4 enthalten und müssen für den Nachweis des Mindestwärmeschutzes verwendet werden. Gibt es für einzelne Baustoffe in DIN 4108-4 keinen diesbezüglichen Wert, muss dieser vor Anwendung des Baustoffs im Bundesanzeiger bekannt gemacht worden sein. Formelzeichen: lR Einheit: W/mK

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001

Rekonstruktion

Die Rekonstruktion hat zur Aufgabe die ursprüngliche Form und Art von Gebäuden oder Bauteilen wieder herzustellen oder wieder aufzubauen.

Renovierung
Bei einer Renovierung liegt der Schwerpunkt im äußeren Erscheinungsbild. Mängel, die durch den gewöhnlichen Gebrauch entstanden sind, werden beseitigt und der anfängliche Zustand wird wieder hergestellt. Weiterhin zählen Verschönerungen oder Anpassungen an z.B. veränderte Wohnvorstellungen dazu.
Restaurierung
Eine Restaurierung wird vorwiegend bei denkmalgeschützten oder alten Immobilien ausgeführt. Wenn die kulturelle Bedeutung und Funktion von Gebäuden durch vergangene Veränderungen oder Zerstörungen verloren gehen, werden die betroffenen Teile des Gebäudes wieder in den anfänglichen Zustand zurückversetzt.
Revisionsklappe

Eine Revisionsklappe, auch Revisionsöffnung genannt, ist eine Aussparung in einer Decke oder Wand, die mit einer Klappe versehen sein kann. Durch die Revisionklappe können Wartungsarbeiten an hinter der Wand oder Decke liegenden Versorgungsleitungen vorgenommen werden. Dadurch ist ein schneller Zugang zu Installationen der Haustechnik gewährleistet, ohne dass an den entsprechenden Stellen größere Demontage-Arbeiten durchgeführt werden müssen.

Schallbrücke

Übertragung von Körperschall durch eine starre Verbindung zwischen mehrschaligen Bauteilen mit elastischer Zwischenschicht. Diese starre Verbindung können z.B. eine oder mehrere Schrauben sein, die die eigentlich guten schalldämmenden Eingenschaften mehrschaliger Bauteile beeinträchtigen.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001

Schallschluckplatten

Schallschluckplatten sind im Deckenbereich meistens GK-Platten mit oben aufliegender Mineralfaser. Die Platten haben eine durchbrochene Sichtfläche, so dass hier der Schall durch die Platte hindurch treten kann. Die darüber liegende Mineralfaser ist der eigentliche schallschluckende Stoff, der die schalldämmenden Eigenschaften von Schallschluckplatten bestimmt.

Quelle: Peter, Norbert: Lexikon der Bautechnik. 10.000 Begriffsbestimmungen, Erläuterungen und Abkürzungen, Heidelberg 2001

Schattenfuge

Als Schattenfuge bezeichnet man eine sichtbare Fuge zwischen zwei Bauteilen. Üblicherweise entstehen Schattenfugen dort, wo Trockenbauelemente gleitend an massive Bauteile angeschlossen werden, um den Bauteilen den nötigen Bewegungsfreiraum zu geben. Oft werden Schattenfugen als Gestaltungselemente eingesetzt, indem sie besonders betont werden.

Schimmelpilzbildung

Bei Tauwasser an Wandflächen auftretende Bildung von Schimmelpilzen. Folgende Bedingungen müssen außer dem Tauwasser noch gegeben sein: a) Temperaturen von 0° C - 50° C, bevorzugt der Bereich von 15° C - 30° C. b) Nahrung in Form von Proteinen. Diese sind immer in der Luft oder auf der Oberfläche der Bauteile vorhanden. c) Zeit. Pilze brauchen ca. eine Woche, um eine neue Fläche zu besiedeln.

Quelle: Peter, Norbert: Lexikon der Bautechnik. 10.000 Begriffsbestimmungen, Erläuterungen und Abkürzungen, Heidelberg 2001

Schüttung

Loses Granulat mit Korngrößen zwischen 0 und 7 mm. Schüttungen dienen zum Ausgleich von Bodenunebenheiten. Sie wirken wärmedämmend und trittschallverbessernd. Das Granulat ist in der Regel natürliches geblähtes Gestein.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Sommerkondensation

Die Sommerkondensation ist ein besonderes Tauwasserrisiko für Unter- bzw. Kellergeschosse im Frühjahr und Frühsommer. An diese Räume angrenzendes Erdreich und die umgebende Luft erwärmen sich unterschiedlich schnell. Analog zum Erdreich erfolgt auch die Erwärmung von Unter- bzw. Kellergeschossen später und geringer als in den übrigen Geschossen. Durch übermäßiges Lüften, was vermeintlich zur schnelleren Erwärmung beiträgt, wird Außenluft mit einer höheren Luftfeuchte zugeführt. Dies führt in den Unter- bzw. Kellergeschossen zu Tauwasserbildung.

Quelle: Krüger, Erich W.: Konstruktiver Wärmeschutz. Niedrigenergie-Hochbaukonstruktionen, Köln 2000

Stoßlast

Eine Stoßlast ist eine plötzlich auftretende, mechanische Belastung von Bauteilen. Die DIN 4103 Teil 1 unterscheidet zwischen einer "weichen" (z.B. Anprall eines menschlichen Körpers) und einer "harten" (z.B. Aufprall eines harten Gegenstandes) Stoßbelastung für Wände. Bei beiden muss der Konstruktionsaufbau gewährleisten, dass die Ständerwand nicht aus der Befestigung herausgerissen werden kann und in ihrer gesamten Dicke nicht durchstoßen werden kann.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Technische Baubestimmung

Zur Erfüllung der gesetzlichen Rahmenanforderungen werden von den obersten Bauaufsichtsbehörden technische Regelwerke bauaufsichtlich eingeführt. Sie sind Beweisregeln für technisch ordnungsgemäßes Verhalten; sie haben zwar keinen Gesetzescharakter, gelten aber aufgrund gesetzlicher Vermutung als allgemein anerkannte Regel der Technik.

Thermographie

Zerstörungsfreies Verfahren zur bildlichen Darstellung von Oberflächentemperaturen. Mit einer entsprechenden Kamera können z.B. von Gebäuden Außenaufnahmen hergestellt werden, die vorhandene Wärmebrücken sichtbar machen. Es entsteht ein farbiges Bild; die vorhandene Farbskala zeigt dabei Temperaturverläufe an.

Tragprofil

Ein Tragprofil ist ein Bestandteil der Unterkonstruktion, die im 90°-Versatz auf das Grundprofil aufgebracht ist. Es kann auch niveaugleich in das Grundprofil eingelassen sein.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Translozierung
Translozierung bezeichnet alle Maßnahmen zur Versetzung einer Immobilie. Gebäude werden abgebaut und originalgetreu wieder an einem anderen Ort aufgebaut. Diese besondere Form der Rekonstruktion ist dann notwendig, wenn der Immobilie der Totalverlust droht. Oft wird auch nur die historische Fassade eines Gebäudes abgetragen und auf einen Neubau aufgebracht.
Trockenputz

Als Trockenputz bezeichnet man eine Wandbekleidung aus Gipsbauplatten sowie Vorsatzschalen aus Verbundbauplatten. Im Gegensatz zur Ständerwand haben diese Platten keine Metallunterkonstruktion, sondern werden mit Ansetzgips direkt an bestehenden Wänden befestigt.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)

Der U-Wert gibt an, wie gut Wärme durch ein Bauteil hindurch fließen kann. Für Bauteile wird er angegeben in W/(m² · K), also Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Ein hoher U-Wert bedeutet also, dass das Bauteil über schlechte Wärmedämmeigenschaften verfügt. Bauteile mit niedrigen U-Werten haben gute Wärmedämmeigenschaften.

UA-Profil

UA-Profile sind U-förmige Aussteifungsprofile aus Metall ohne Abkantung mit einer Blechdicke von min. 2 mm. Sie dienen ebenso wie CW-Profile und UW-Profile zur Konstruktion von nichttragenden Montagewänden (Ständerwänden) oder Decken. UA-Profile haben eine höhere Materialstärke als UW-Profile und werden daher nur an solchen Punkten eingesetzt (z.B. Türzarge) an denen besonders hohe Belastungen zu erwarten sind.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

UW-Profil

Ein UW-Profil ist ein Anschlußprofil aus Metall zur Konstruktion von nichttragenden Montagewänden (Ständerwänden) oder Decken. UW-Profile bestehen aus 0,6 mm bis 1,0 mm dicken Blechen und haben einen U-förmigen Querschnitt. Sie sind ohne Abkantung nach oben offen, damit die CW-Profile eingesteckt werden können. UW-Profile werden waagerecht verbaut.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 3. Auflage, Köln 1998

Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) Teil A

Regeln und Bestimmungen, zu deren Anwendung öffentliche Auftraggeber bei der Vergabe von Bauleistungen verpflichtet sind.

Quelle: Peter, Norbert: Lexikon der Bautechnik. 10.000 Begriffsbestimmungen, Erläuterungen und Abkürzungen, Heidelberg 2001

Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) Teil B

Vertragsbedingungen allgemeiner Art, die auch ohne besondere Abmachung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer als vereinbart gelten.

Quelle: Peter, Norbert: Lexikon der Bautechnik. 10.000 Begriffsbestimmungen, Erläuterungen und Abkürzungen, Heidelberg 2001

Vertikalsperre (Vertikalabdichtung)
Vertikale Abdichtungen sind solche, die den Innenraum (oft Keller) gegen seitlich eindringende Feuchte schützen. Das können sowohl Bahnenabdichtungen als auch Dichtungsschlämmen sein.
Wärmebrücke

Eine Wärmbrücke ist eine örtlich begrenzte Schwachstelle der wärmeübertragenden Hüllfläche eines Gebäudes. Sie bewirkt sowohl zusätzliche Transmissionswärmeverluste als auch eine niedrigere raumseitige Oberflächentemperatur. Dies kann zu Tauwasserbildung und Schimmelpilzbefall führen. Die konstruktive Vermeidung von Wärmebrücken ist eine wichtige planerische Vorleistung. Lassen sich aufgrund bestimmter Bauweisen Wärmebrücken nicht verhindern, ist es wichtig, diese mit entsprechender Sorgfalt zu dämmen.

Quelle: Krüger, Erich W.: Konstruktiver Wärmeschutz. Niedrigenergie-Hochbaukonstruktionen, Köln 2000

Wärmebrücke, geometrisch

Geometrische Wärmebrücken entstehen, wenn die wärmeaufnehmende Oberfläche und die wärmeabgebende Bauteiloberfläche verschieden groß sind. Bei den geometrischen Wärmbrücken wird zwischen linienförmigen und punktförmigen Wärmebrücken unterschieden. Linienförmige Wärmebrücken sind zum Beispiel Außenwände oder Traufkanten. Punktförmige Wärmbrücken sind solche, bei denen die Wärmestromlinien in alle drei Raumrichtungen verzerrt sind, zum Beispiel Außenwandecken oder Kragarme.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Wärmebrücke, konvektiv

Konvektive Wärmebrücken entstehen durch Undichtigkeiten (Bauteilfugen, Durchführung von Installationsleitungen usw.) in raumabschließenden Bauteilen, durch welche Wärmeenergie infolge konvektiver Mitführung von Luft, Gasen oder Flüssigkeiten von der höheren zur niedrigeren Temperatur transportiert wird.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Wärmebrücke, stoffbedingt (physikalisch)

Stoffbedingte Wärmebrücken entstehen durch einen Wechsel der Wärmeleitfähigkeiten innerhalb einer oder mehrerer Bauteilschichten. Typische Wärmebrücken dieser Klasse sind Träger in Dächern, Stützen und Stege in Außenwänden oder Verbindungsmittel.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Wärmedämm-Putz

Mörtel mit Zuschlagstoffen wie Polystyrol und/oder Perlite. Wärmedämmputze haben eine geringe Rohdichte (0,15 - 0,60 g/cm³) und eine Wärmeleitfähigkeit von 0,08 - 0,20 W/(m·K). Diese Putze werden sowohl als Außenputz, als auch als Innenputz verwendet. Sie dienen zur Verbesserung der energetischen Gesamtbilanz von Bauwerken.

Quelle: Peter, Norbert: Lexikon der Bautechnik. 10.000 Begriffsbestimmungen, Erläuterungen und Abkürzungen, Heidelberg 2001

Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS)

Bauart, bei der Wärme-Dämmplatten auf Außenwandoberflächen geklebt (oder zusätzlich mit Haltern befestigt) werden. Auf der Oberfläche befindet sich ein mit Glasgewebe bewehrter Unterputz und ein Oberputz. Diese Kombination von Baustoffen erhöht die wärmedämmenden Eigenschaften von Außenwänden. Es handelt sich hierbei um eine Bauweise, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Im Zuge des Erlasses verschiedener Wärmeschutzverordnungen, die nun in der so genannten Energieeinsparverordnung (EnEV) gebündelt wurden, erlangte der Wärmeschutz an Bedeutung. Ein Wärmedämm-Verbundsystem ist eine Möglichkeit, den in der EnEV geforderten maximalen Jahresheizwärmebedarf zu erfüllen.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001

Wärmedurchgangskoeffizient

Der Wärmedurchgangskoeffizient, auch als Wärmedurchgangszahl oder umgangssprachlich k-Wert bezeichnet, gibt an, wie viel Wärme pro Zeit und Fläche einer Baukonstruktion aufgrund von Wärmedurchgang bei einer Temperaturdifferenz von 1 K verloren geht. Er ist eine grundlegende bauphysikalische Größe zur Ermittlung der energetischen Gesamtbilanz von Bauwerken. Je kleiner der U-Wert, umso geringer ist der Wärmeverlust durch das berechnete Bauteil, umso besser ist dessen Wärmedämmung. Je kleiner aber der k-Wert, desto größer ist dessen Effizienzabfall. Es ist also nicht möglich, durch immer größerer Dämmstoffdicken die Wärmeverluste "unbegrenzt" zu verringern. Formelzeichen: k(veraltet), nun U Einheit: W/(m²·K)

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Wärmedurchgangswiderstand

Der Wärmedurchgangswiderstand ist der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten. Dieser erlaubt es, den Zahlenwert des Wärmedurchgangskoeffizienten anders darzustellen, was unter Umständen Rechenoperationen vereinfachen kann. Formelzeichen: 1/k(veraltet), nun 1/U Einheit: m²·K/W

Wärmekapazität

Die Wärmekapazität ist eine Stoffeigenschaft (Stoffkonstante). Die Wärmekapazität C eines Körpers mit der Masse m ist die Wärmemenge, die benötigt wird, um die Temperatur des Körpers um 1 °C zu erhöhen. Sie ist das Produkt aus der spezifischen Wärme mal der Masse. Formelzeichen: Q oder C Einheit: 1 J/K (veraltet und nicht mehr zulässig: Kalorie 1 cal; 1 cal enstpricht 4,1868 J)

Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit ist die wesentliche Ausgangsgröße für wärmeschutztechnische Berechnungen und für die Bewertung der wärmeschutztechnischen Qualität eines Materials. Die Wärmeleitfähigkeit ist eine konstante Stoffeigenschaft (Stoffkonstante) die angibt, welche Wärmemenge durch 1 m² einer Stoffschicht von 1 m Dicke hindurchströmt, wenn eine Temperaturdifferenz zu beiden Seiten der Schicht vorhanden ist. Kleine λ-Werte bedeuten geringe Wärmeleitung und damit gute Wärmedämmung. Der Zahlenwert der Wärmeleitfähigkeit dient bei manchen Produktgruppen von Dämmstoffen zu deren Klassifizierung. So sind die Bezeichnungen 035 oder 040 bei Mineralfaserplatten nichts anderes als die jeweiligen Wärmeleitfähigkeitswerte 0,035 bzw. 0,040 W/(m·K) dieser Produkte. Formelzeichen: l Einheit: W/(m·K)

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Wasserdampfdiffusion

Der selbständige Ausgleich innerhalb von Systemen mit unterschiedlichen Teildrücken oder sonstigen unterschiedlichen Konzentrationen aufgrund der Eigenbewegung von Atomen oder Molekülen wird als Diffusion bezeichnet. Der Ausgleich erfolgt in der Regel vom Ort der höheren Konzentration in Richtung der geringeren Konzentration. Jedes Atom oder Molekül ist in der Lage, sich zu bewegen. Die dazu nötige Energie kann z.B. in Form von Wärme aufgenommen werden; diese wird dann in Bewegungsenergie umgesetzt. Entsteht ein Gasgemisch von neuer Zusammensetzung (zum Beispiel durch Lüften eines bis dahin abgeschlossenen Raumes) können hier unterschiedliche Dampfteildrücke entstehen. Dieser Zustand ist aber physikalisch gesehen nicht haltbar. Aufgrund der oben beschriebenen Fähigkeit zur Eigenbewegung verteilen sich zum Beispiel Wasserdampfmoleküle so lange gleichmäßig im Raum, bis (bei einem gleichbleibenden Gesamtdruck) die unterschiedlichen Teildrücke ausgeglichen sind.

Wasserdampfdiffusions-Durchlasskoeffizient

Zu beiden Seiten eines Bauteils, insbesondere bei Außenbauteilen, herrschen gewöhnlich unterschiedliche Klimabedingungen. Die kennzeichnenden Größen sind die Innen- und Außentemperaturen und die Innen- und Außendrücke. Infolge des hierdurch bedingten Druckgefälles wandern Wasserdampfmoleküle von der warmen zur kalten Seite eines Bauteils durch die luftgefüllten Poren und die dazwischenliegenden Kapillaren der Baustoffschichten.Der Wasserdampfdiffusions-Durchlasskoeffizient gibt an, wie groß die Wasserdampfdiffusions-Stromdichte ist, wenn man diese nur auf die wirksamen Differenzen der Dampfteildrücke bezieht. Formelzeichen: D Einheit: kg/(m² x h x Pa)

Wasserdampfdiffusions-Strom

Zu beiden Seiten eines Bauteils, insbesondere bei Außenbauteilen, herrschen gewöhnlich unterschiedliche Klimabedingungen. Die kennzeichnenden Größen sind die Innen- und Außentemperaturen und die Innen- und Außendrücke. Infolge des hierdurch bedingten Druckgefälles wandern Wasserdampfmoleküle von der warmen zur kalten Seite eines Bauteils durch die luftgefüllten Poren und die dazwischenliegenden Kapillaren der Baustoffschichten. Diesen Vorgang, also den Ausgleichsprozess zwischen Orten höherer und niedrigerer Wasserdampfkonzentration, nennt man Wasserdampf-Diffusion. Die transportierte Wasserdampfmenge wird durch den Wasserdampfdiffusions-Strom charakterisiert. Formelzeichen: I

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Wasserdampfdiffusions-Stromdichte

Zu beiden Seiten eines Bauteils, insbesondere bei Außenbauteilen, herrschen gewöhnlich unterschiedliche Klimabedingungen. Die kennzeichnenden Größen sind die Innen- und Außentemperaturen und die Innen- und Außendrücke. Infolge des hierdurch bedingten Druckgefälles wandern Wasserdampfmoleküle von der warmen zur kalten Seite eines Bauteils durch die luftgefüllten Poren und die dazwischenliegenden Kapillaren der Baustoffschichten. Die transportierte Wasserdampfmenge wird durch den Wasserdampfdiffusions-Strom charakterisiert.Die Wasserdampfdiffusions-Stromdichte gibt an, welche Wasserdampfmenge in kg in einer Stunde durch 1 m² eines Bauteils diffundiert. Formelzeichen: i Einheit: kg/(m²·h)

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

Wasserdampfdiffussionsäquivalente Luftschichtdicke

Die Wasserdampfdiffussionsäquivalente Luftschichtdicke ist eine theoretische Vergleichsgröße für den Widerstand einer beliebigen Stoffschicht gegen Wasserdampfdiffusion. Sie gibt den Widerstand einer Stoffschicht gegen Wasserdampfdiffusion an, den eine gleichwertige (äquivalente) ruhende Luftschicht hätte. Je größer ihr Wert, desto weniger ist Wasserdampf in der Lage, den entsprechenden Stoff zu durchdringen. Formelzeichen: sD Einheit: Meter (m)

Z-Sperre
Z-Sperren verhindern bei zweischaligem Mauerwerk, dass Wasser aus dem Zwischenraum ins Rauminnere eindringt. Es handelt sich dabei um Bahnenware, die in Form eines „Z“ horizontal über den Fußpunkt, vertikal an der Innenseite der inneren Wand und horizontal in die innere Wand eingelegt wird.
Zustimmung im Einzelfall

Als Verwendbarkeitsnachweis von nicht geregelten Bauprodukten kann die Zustimmung im Einzelfall von der obersten Bauaufsichtsbehörde erbracht werden. Diese Zustimmung ist auf andere Fälle nicht übertragbar.