Abschottung

Eine Abschottung dient der brandschutztechnischen Unterteilung von Gebäuden, Gebäudeteilen mit Trennwänden, Feuerschutzabschlüssen usw. Sie bildet Brandabschnitte und muss bei Rohrdurchführungen in andere Brandabschnitte vorhanden sein. Üblicherweise bestehen Abschottungen aus Mineralwolle-Elemente oder Gipskarton-Platten.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001  

 
Absorberschott

Dämmstoff-Paket aus Mineralwolle, das die Schallübertragung über Hohlräume oberhalb von Unterdecken oder unterhalb von Doppelböden im Bereich von Trennwänden reduziert.

Quelle: Bundesarbeitskreis Trockenbau (Hg.): InfoTechnik SS 1/2 Schallschutz. Begriffe, Definitionen, Erläuterungen, Anforderungen, Bonn 1994 

 
Adhäsionskraft

Adhäsion - auch Adhösions- oder Anhangskraft genannt - ist der pysikalische Zustand einer Grenzflächenschicht, die sich zwischen zwei in Kontakt tretenden kondensierten Phasen ausbildet.

Quelle: Wikipedia

 
Akustikvlies

Rückseitig auf Deckenplatten aufkaschiertes Fasermaterial, das schalldämmende Eigenschaften besitzt. 

 
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung

Verfahren zum Nachweis der Verwendbarkeit von nicht geregelten Bauprodukten und Bauarten im bauaufsichtlichen Bereich.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001 

 
Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis

Dient als Verwendbarkeitsnachweis für Bauprodukte. Das allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis soll für Bauprodukte erteilt werden, die durch allgemein anerkannte Prüfverfahren beurteilt werden können.  

 
Anerkannte Regel der Technik (ARdT)

Über allen technischen Anforderungen stehender Rechtsbegriff, der im Zweifelsfall von einem Gericht auszulegen ist. Eine ARdT ist dann anzunehmen, wenn Übereinstimmung in der wissenschaftlichen Forschung besteht, Bekanntheit und Richtigkeitsüberzeugung in den einschlägig vorgebildeten, auf dem neuesten Kenntnisstand befindlichen Technikerkreisen vorhanden sind und Langzeitbewährungen in der Anwendung bestehen. Sie muss nicht unbedingt schriftlich vorliegen.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001 

 
Anhydrid

Anhydrid ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den chemischen Begriff Säureanhydrid. Dieser Begriff bezeichnet den Stoff, der entsteht, wenn man mittels einer chemischen Reaktion einer Säure "Wasser entzieht". Anhydrid ist nicht zu verwechseln mit Anhydrit!

 
Anhydrit

Anhydrit ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Kristallwasserfreie Form des Calciumsulfates CaSO4. Anhydrit ist nicht zu verwechseln mit Anhydrid.

 
Ansetzgips

Ansetzgips ist ein Stoffgemisch auf Gipsbasis zur Befestigung von GK-Platten als Trockenputz auf bestehenden Wänden. Durch die Beimengung bestimmter Zusätze benötigt Ansetzgips mehr Zeit als reiner Gips zum Aushärten (dadurch lässt er sich einfacher verarbeiten). Zudem besitzt er eine höhere Haftung als reiner Gips.

 
Attika

Das Wort Attika stammt aus dem griechischen "attikos", was "attisch" bedeutet und auf die Herkungt dieser Bauform verweist.

Als Attika wird eine wandartike Erhöhung der Außenwand über den Dachrand hinaus bezeichnet.

Quelle: Wikipedia

 
Aufschüsseln

Das Anheben von Plattenbelägen auf Böden über schwimmenden Zementestrichplatten. Betroffen sind die Eck und Randbereiche. Ursache ist ein Absinken der Platten, insbesondere bei Fliesen, wodurch die Randfugen ausbrechen.  

Nach oben