Fachliteratur

Fachliteratur zu allen Ausbauthemen und weiteren Bauleitungen bietet der Baufachmedien-Shop der Rudolf Müller Mediengruppe. Hier finden Sie sowohl Bücher, E-Books und DVD’s zu den verschiedensten technischen Themen als auch Sammlungen mit aktuellen Regelwerken und hilfreiche juristische Formularsammlungen.

 
Fasersättigungsbereich

Der Fasersättigungsbereich bezeichnet einen bestimmten Feuchtezustand von Holz. Dieser ist holzartenspezifisch und liegt bei den meisten Hölzern zwischen 24 % und 32 % Holzfeuchte.

 
Feuerschutzabschluss

Selbsttätig schließende Türen oder andere Abschlüsse (Tore, Klappen), die bei Bränden die Brandausweitung durch Schließen von Decken- oder Wändöffnungen verhindern.

 
Feuerwiderstandsfähigkeit

Fähigkeit eines Bauteils, die geforderte Funktion für eine bestimmte Brandbeanspruchung und -dauer zu erfüllen.

Quelle: Krüger, Erich W.: Konstruktiver Wärmeschutz. Niedrigenergie-Hochbaukonstruktionen, Köln 2000

 
Feuerwiderstandsklasse

Dient der Einteilung von Bauteilen bezüglich ihres Widerstandes gegen Brandeinwirkung. Ihre Kennzeichnung erfolgt jeweils durch einen Großbuchstaben, der das Bauteil kennzeichnet (F = tragende Wände, Stützen, Unterzüge, Decken und Treppen; T = Türe) und Zahlen (30, 60, 90, 120 und 180), die die Mindestwiderstandsdauer bei der Brandprüfung in Minuten angeben.

Quelle: Eschenfelder, Dieter/Lehmann, Wolfgang: Wörterbuch bauaufsichtlicher Begriffe. Leitfaden durch die Bauordnung, Köln 2001

 
Flankenübertragung

Die Schalldämm-Eigenschaften zum Beispiel einer Wand sind nicht allein von der Wand abhängig. Der Schall wird ebenso von Bauteilen übertragen, die an diese Wand angrenzen (zum Beispiel Decke und Boden). Diese Übertragung des Schalls über Nebenwege nennt man Flankenübertragung. Mögliche Übertragungen über Rohrleitungen, Undichtigkeiten oder ähnliches werden dabei nicht mitgerechnet. Die Flankenübertragung kann theoretisch mögliche Schalldämmwerte von Bauteilen erheblich negativ beeinflussen.

 
Fugendeckstreifen (Gaze-Band), auch Fugenbewehrungsstreifen

Der Fugendeckstreifen ist eine Komponente der Fugenverspachtelung von Plattenstößen und Anschlüssen. In Kombination mit einem sogenannten Fugenfüller verbindet er Plattenstöße miteinander. Dabei ist das Material flexibel genug, um Wärmedehnung der Platten zu kompensieren. Der Fugendeckstreifen besteht heute in der Regel aus Glasfaser. Dieser ist leichter, reißfester und einfacher zu verarbeiten als Papier.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

 
Fugendurchlasskoeffizienz

Der Fugendurchlasskoeffizient kennzeichnet die Luftdurchlässigkeit von Fensterfugen in m³ pro Stunde und einem Meter Fugenlänge. Dieser Wert wird bei einer Druckdifferenz von 10 Pa zwischen innen und außen ermittelt. Die von der WSV 95 geforderten Werte liegen je nach Gebäudehöhe zwischen 1,0 und 2,0 m³/(h·m·[daPa]2/3). Formelzeichen: a Einheit: m³/(h·m·[daPa]2/3)

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