Gebäudeklassen

Gebäude werden nach der Musterbauordnung 2002 in fünf Klassen eingeteilt. Die Einstufung erfolgt nach der Größe einzelner Nutzungseinheiten und nach den Gebäudehöhen. Gebäudeklasse 1 Freistehende Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m² und freistehende land- oder forstwirtschaftlich genutzte Gebäude. Gebäudeklasse 2 Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m². Gebäudeklasse 3 Sonstige Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m. Gebäudeklasse 4 Gebäude mit einer Höhe bis zu 13 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 m². Gebäudeklasse 5 Sonstige Gebäude einschließlich unterirdischer Gebäude.

 
GK-Platte

Eine GK-Platte ist eine Wandbauplatte zur trockenen Montage von Wänden oder Decken, bestehend aus einer Gipsmasse. Die Platte ist beidseitig mit verstärktem Papier verklebt. Kurzform: Gipskarton. Die Produktion von GK-Platten erfolgt in großtechnischem Maßstab. In einem kontinuierlichem Herstellungsprozess wird ein Gipsbrei auf ein durchlaufendes Papierband aufgetragen. Anschließend wird eine zweite Papierlage auf die Gipsmasse gebracht. Nach Durchlaufen eines Ofens zur Trocknung der Gipsmasse werden die Plattenstränge abschließend auf ein handhabbares Maß geschnitten.

 
GKB-Platte

Eine GKB-Platte ist Wandbauplatte aus Gipskarton mit feuchteabweisenden Eigenschaften. Sie ist in der Regel durch ihre grün eingefärbte Imprägnierung zu erkennen. Siehe auch GK-Platte.

 
GKF-Platte

Eine GKF-Platte ist eine Wandbauplatte aus Gipskarton mit feuerhemmenden Eigenschaften. Siehe auch GK-Platte.

 
Grundprofil

Ein Grundprofil ist ein an einer Rohdecke befestigtes Metallprofil. Mehrere Grundprofile zusammen bilden das Gerüst einer abgehängten Decke. Zur Befestigung von Deckenplatten müssen auf die Grundprofile noch Tragprofile montiert werden.

Quelle: Becker, Klausjürgen/Pfau, Jochen/Tichelmann, Karsten: Trockenbau Atlas. Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details, 2. Auflage, Köln 1998

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