Kellersanierung Einleitung Keyvisual Bubble

Spezial Kellerausbau und Kellersanierung

Warum man eine Kellersanierung in Betracht ziehen sollte? Wohnraum ist gerade in den großen Städten knapp und entsprechend teuer. Da bietet es sich an, dass Hausbesitzer ihren Keller zur Wohnung für die Teenie-Tochter oder zum eigenen Freiberufler-Büro umbauen, anstatt hohe Mietkosten zu zahlen. Wer den Keller saniert und dann als Souterrainwohnung vermietet, kann sogar seine Finanzen aufbessern. Also: nichts wie runter zum Keller sanieren!

Feuchtigkeit und Kellersanierung: Kein Haus hat gern nasse Füße

Der überwiegende Teil der Wohnhäuser in Deutschland ist mindestens 30 Jahre alt. Feuchtigkeit ist in den Kellern dieser Gebäude weit verbreitet und stellt nicht nur ein optisches Problem dar. Feuchteschäden müssen vor der Sanierung erst einmal systematisch festgestellt werden, um dann je nach Bauart des Kellers die Ursachen auszumachen und zu beseitigen. Je nach Alter sind Gebäude sehr unterschiedlich abgedichtet, sodass auch die Schadensbilder und damit die anstehende Kellersanierung inklusive Abdichtung völlig unterschiedlich ausfallen. Wenn das Mauerwerk durch eingedrungenes Wasser und gelöste Salze bereits beschädigt ist, sollte es, wenn möglich, von außen abgedichtet werden – ein aufwendiges und teures Verfahren. Derartige feuchte Keller zu sanieren, sollte man besser Spezialbetrieben überlassen. Aber zum Glück gibt es für leichte Fälle auch eine Reihe vertikaler Abdichtungsmaßnahmen, die von innen durchzuführen sind. So lassen sich zum Beispiel über Putze und Bahnen Kellerwände sanieren. Ebenso kann man unter bestimmten Voraussetzungen den Kellerboden von innen sanieren.

Und es gibt sie doch ‒ Monster im Keller

Feuchtigkeit im Keller kann Schimmel und damit eine eingeschränkte Nutzbarkeit der Räumlichkeiten bis hin ins Erdgeschoss verursachen. Auch bei Schimmel gilt es erst, Ausmaß und Art des Befalls vor einer etwaigen Kellersanierung festzustellen. Bei oberflächlichem Schimmel, der sich noch nicht weit verbreitet hat, kann man selbst Hand anlegen. Dazu den Schimmel entfernen, die freigelegten Flächen fungizid behandeln und gegebenenfalls Dämmung und Lüftung des Kellers so anpassen, dass sie neuem Befall vorbeugen. Bei Verdacht auf Biobelag oder Echten Hausschwamm hingegen sollte ein Gutachter ran.
 
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Trocken und warm ‒ So macht das Wohnen nach der Kellersanierung Spaß

Während horizontale und äußere Abdichtungen Spezialfirmen überlassen werden sollten, stehen für die vertikale Kellersanierung und -abdichtung von innen einige praktikable Verfahren zur Verfügung. Dazu gehören Sperrputze, also mineralische Dichtungsschlämmen für die Wände, und das Aufbringen von Bahnen und Platten, für das weniger Arbeitsschritte nötig sind. Sollen die Räume anschließend ganz oder teilweise bewohnt werden, brauchen sie eine Innenabdichtung. Nur wenige Materialien wie etwa Calciumsilicat- und Mineraldämmplatten erfüllen dabei alle wichtigen Anforderungen. Sie verrotten zum Beispiel selbst bei hoher Feuchtigkeit nicht, sind feuchteregulierend und lassen sich anbringen, ohne die vorhandene Abdichtung zu beschädigen. Bei der Kellersanierung

Frischen Wind reinbringen – Die Lüftung beim Keller sanieren nicht vergessen

Bei einem fachgerecht ausgebauten Keller kann sich die Luft nicht mehr, wie es in unsanierten Altbauten meist der Fall ist, über Ritzen und Fugen austauschen. Dazu kommt, dass die Fenster oft zu klein sind und dadurch die Feuchtigkeit aus bewohnten Räumen nicht ausreichend abziehen kann. Deshalb gehört zu einer ordentlichen Kellersanierung auch immer ein Lüftungskonzept. Im einfachsten Fall kann schon ein einzelnes Lüftungsgerät oder Querlüftung über Frischluftdurchlässe für Luftaustausch sorgen – dann bleiben auch Kellermonster wie Schimmel aus.
Buchtipp:

Cover Kellersanierung, Robert Graefe1Robert Graefe: Kellersanierung. Ratgeber für die Praxis. 
Ziel dieses Ratgebers ist es, ein systematisches, umfassendes und praxisbezogenes Vorgehen bei der Sanierung von Kellerräumen zu ermöglichen.