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Wandbespannung: Spannendes für den Ausbau

Textile Wandbespannungen eignen sich sowohl für den Innenausbau eines Neubaus als auch für die Sanierung eines verwinkelten Bestandsgebäudes. Sie integrieren beispielsweise die Beleuchtung oder Lüftungsauslässe und lassen sich leicht an die Gegebenheiten eines Raums anpassen. Bei der Montage von Wandbespannungen wird das Tuch in zuvor an Boden, Wände und Decke montierten Kunststoffleisten fixiert, das Prinzip ist das Gleiche wie bei den Spanndecken.  Vorhandene Elemente wie Spots, Leuchten und Klimaanlagen, aber auch dekorative Gegebenheiten wie etwa Sitznischen können in jedes Motiv integriert werden. Der Lichteinfall kann in Form von Licht- und Schattenwirkung bei der Bildgestaltung berücksichtigt werden. Ebenso ist die Anpassung von Größe und Farbgebung einzelner Bildmotive an umgebende Raumelemente wie Boden oder Fliesen möglich. Besonders beliebt sind Motive mit dreidimensionaler Wirkung, weil sie dem Raum eine entsprechende Tiefenwirkung verleihen. Durch diesen Effekt ist das Bespannen von Wänden nicht nur eine reine Renovierung oder Dekoration, sondern verändert auch das Raumgefühl.

Vorher war die Wand schmucklos, eine konventionelle Sanierung wäre arbeits- und kostenintensiv gewesen. (Bild: Baumann Spanndecken GmbH)

Vorher war die Wand schmucklos, eine konventionelle Sanierung wäre arbeits- und kostenintensiv gewesen. (Bild: Baumann Spanndecken GmbH)

Nachher bringt die Wandbespannung Licht und Farbe in den Raum, die Montage war weitestgehend staubfrei. (Bild: Baumann Spanndecken GmbH)

Nachher bringt die Wandbespannung Licht und Farbe in den Raum, die Montage war weitestgehend staubfrei. (Bild: Baumann Spanndecken GmbH)

Wandbespannung: Alles ist möglich bei der Motivwahl

Fast alle Hersteller von textilen Wandbespannungen bieten eine große Zahl an verschiedenen, klassischen Motiven an. Immer mehr Kunden möchten aber ihr eigenes Urlaubsfoto oder sonstiges Selbstgeschossenes an die Wand zaubern. Hier bieten die Hersteller dann die Möglichkeit, dieses Motiv in Form eines Digitaldrucks aufs Tuch zu bringen, bestimmte technische Anforderungen an die Bilddaten müssen aber erfüllt sein. So liegt die erforderliche Auflösung in der Regel bei mindestens 360 dpi. Einige Anbieter bieten bei der maximal möglichen bedruckbaren Fläche eine nahtlose Breite von 5,10 m bei einer Endloslänge. Der eigentliche Druck erfolgt dann mit geruchsneutralen Latex-Tinten.
Empfehlenswert ist eine solche Wandbespannung für Ihre Kunden allerdings nur in großen Räumen, in denen das Motiv auch zur Geltung kommt. Gerade bei dreidimensionalen Bildern kann die Wand nicht mehr für größere Möbelstücke genutzt werden.
Anders als bei den Spanndecken, wo es auch PVC-Decken gibt, hat sich beim Bespannen von Wänden die textile Variante durchgesetzt. Bei der Montage heißt das, dass das Tuch ohne das bei PVC übliche  vorherige Aufheizen des Raumes auskommt. Zuerst werden die Halteleisten an Wand oder Decke angebracht. In einemzweiten Schritt wird dann das textile Gewebe in die Leisten eingeklinkt und gespannt. Das Ergebnis ist eine ebene Fläche ohne Wellen oder Farbansätze. Falls Sie die textile Wandbespannung in Ihr Leistungsportfolio aufnehmen wollen, müssen Sie bei den meisten Herstellern für die Verarbeitung der jeweiligen Produkte eine Zertifizierung erwerben.

Autor:

Ulrich Wolf
Redaktion AUSBAUPRAXIS
 
Keyvisual und Teaserbild: Baumann Spanndecken GmbH
 
 

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